5. Plattformen auf denen du für Social Media kostenlose Bilder findest

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Dieses einfache Prinzip hat auch im Internet seine Gültigkeit. Egal ob du auf Social Media aktiv bist, einen eigenen Blog betreibst oder gerade eine Webseite aufbaust. Die passenden Bilder verleihen einem jeden Webauftritt erst die nötige Würze. Allerdings kannst du natürlich nicht einfach beliebige Bilder aus dem Internet verwenden. Die Rechte liegen dort meist bei jemand anderem, sei es eine Privatperson oder ein Unternehmen. Wer Bilder ohne Erlaubnis nutzt, riskiert folgenschwere Klagen. Besser ist es deshalb, sich Bilder zu besorgen, die ohne Probleme sowohl privat als auch kommerziell eingesetzt werden können. Das muss auch nicht teuer sein. Im Gegenteil, im Netz finden sich einige Plattformen, auf denen du kostenlose Bilder ein einer großen Auswahl findest. Fünf davon lernst du im Folgenden kennen.

1. Superfamous
Auf Superfamous wirst du vor allem fündig, wenn du auf der Suche nach Landschaften oder Strukturen bist. Das Portal bietet eine reichhaltige Auswahl an solchen Bildern, die sich vollkommen kostenfrei verwenden lassen. Einzige Bedingung ist, dass du bei der Verwendung eine Quellenangabe machst. Die Bilder bei Superfamous verfügen über eine enorm hohe Qualität und stehen professionellen Aufnahmen in nichts nach. Dadurch kannst du deine Webseiten sehr hochwertig gestalten. Leider gibt es allerdings keine Suchfunktion. Passende Bilder findest du also nur, indem du einfach durch das Angebot der Plattform stöberst. Gezieltes Suchen ist leider nicht möglich.

2. Pexels
Pexels hat sich einen Namen gemacht als erste Anlaufstelle, wenn es um Stockfotos geht. Es gibt Hunderte von Bildern aus den unterschiedlichsten Kategorien zu entdecken, welche qualitativ auf professionellem Niveau liegen. Alle Bilder bei Pexels sind kostenlos und dürfen sowohl privat als auch kommerziell verwendet werden. Wenn dir gerade nicht nach Stöbern zumute ist, kannst du bei Pexels dank der praktischen Suchfunktion gezielt nach Inhalten suchen. Da die Bilder alle mit Tags versehen sind, funktioniert das in der Regel sehr gut. Weißt du noch nicht ganz genau, welches Bild für deine Zwecke passend ist, so kannst du dich aber auch anhand der beliebtesten Suchbegriffe oder von den meistangesehenen Bildern inspirieren lassen. Letzteres gibt dir auch ein Gefühl dafür, welche Art von Bildern bei Nutzern besonders gefragt ist und so wichtige Informationen über die Buyer Persona in Erfahrung bringen.

3. Gratisography
Das Hauptmerkmal von Gratisography steckt bereits im Namen. Alle Bilder auf der Plattform sind kostenfrei erhältlich und dürfen ohne jede Bedingung verwendet werden. Hier musst du also noch nicht mal eine Quellenangabe machen, nett wäre es aber trotzdem. Betrieben wird Gratisography vom Fotografen Ryan McGuire, der jeden Tag ein neues Foto hochlädt. Qualitativ gibt es sehr hochwertige Aufnahmen zu entdecken, die sich ausnahmslos auf professionellem Niveau bewegen. Die Plattform startete vor einigen Jahren noch sehr bescheiden, hat sich mittlerweile aber zu einem echten Geheimtipp gemausert. Ein Besuch lohnt sich also in jedem Fall.

4. IM FREE
Auch bei IM FREE ist der Name Programm. Hier gibt es kostenlose Bilder in einer sehr breiten Auswahl zu entdecken. Diese stammen zu großen Teilen von externen Webseiten wie zum Beispiel Flickr. Wahlweise kannst du dich von aktuellen oder beliebten Bildern inspirieren lassen, oder du suchst genau nach passenden Bildern für deine Projekte. Das Portal ist unterteilt in verschiedene Kategorien und Kollektionen. Dabei gibt es Themen wie Mode, Menschen oder Technologie zu entdecken. Das macht es einfach, auch dann ein richtiges Bild zu finden, wenn du noch keine exakte Vorstellung im Kopf hast. Verwendest du die Bilder von IM FREE privat, beispielsweise bei einem Social Media Auftritt, so sind keine weiteren Bedingungen zu beachten. Wer aber eine kommerzielle Nutzung plant, sollte dabei immer die Quelle für die Aufnahmen mit angeben. Kosten fallen aber in keinem Fall an.

5. Death to the Stock Photo
Death to the Stock Photo verfolgt einen etwas anderen Weg als andere Plattformen, was das Ganze aber nicht weniger interessant macht. Statt einfach nur ein Sammelsurium von Fotos auf einer Webseite bereitzustellen, verschickt der Dienst regelmäßige kostenlose und hochwertige Bilder per E-Mail. Auf der Webseite kannst du dich schnell und unkompliziert registrieren und erhältst so in Zukunft auch die Bilder von Death to the Stock Photo. Die Bilder wissen durch ihre Einzigartigkeit zu gefallen. Das Portal hebt sich ganz bewusst von anderen Anbietern ab und bietet in erster Linie eher ungewöhnliche Aufnahmen, wie zum Beispiel Stillleben aus dem Büro oder einfach nur verrückte Dinge an noch verrückteren Orten. Wenn du für deine Webseite auf anderen Plattformen partout nicht das richtige Bild finden kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es bei Death to the Stock Photo etwas Passendes gibt. Verwendet werden dürfen alle Bilder ohne jegliche Bedingungen sowohl für private als auch kommerzielle Zwecke, eine Quellenangabe ist nicht erforderlich, wird aber gerne gesehen. Wem das Angebot von Death to the Stock Photo gefällt, der erhält für einen monatlichen Beitrag wahlweise auch Zugriff auf die gesamte Datenbank. Die Gebühr dafür beläuft sich auf 12 USD für Künstler und 28 USD für Agenturen.

Was ist privat und was ist kommerziell?

Die meisten kostenlosen Plattformen für Bilder unterscheiden sehr strikt zwischen dem Einsatz für private und für kommerzielle Zwecke. Dabei lässt es sich oft gar nicht so einfach unterscheiden, was denn nun kommerziell ist und was nicht. Ein Blog kann zum Beispiel privat sein. Sobald du dort aber Werbung schaltest und Geld verdienst, handelt es sich um einen kommerziellen Auftritt. In diesem Fall musst du besonders darauf achten, keine Bilder zu verwenden, für die du keine Rechte hast. Bei den sozialen Medien handelt es sich meist um einen privaten Webauftritt, solange es sich um deinen persönlichen Account handelt. Bei einem Account von einem Unternehmen gehen die meisten hingegen von einem kommerziellen Webauftritt aus.

Als Faustregel gilt aber, dass eine Webseite oder ein Blog immer dann kommerziell ist, sobald du damit in irgendeiner Art und Weise Geld verdienst. Dabei ist es auch unerheblich, ob die Art und Weise, wie du Geld verdienst, in direktem oder indirektem Zusammenhang mit verwendeten Bildern steht. Erfreulicherweise gibt es aber im Internet unzählige professionelle Bilder zu finden, die sich auch für kommerzielle Zwecke kostenfrei verwenden lassen. Achte nur immer darauf, ob der Urheber auf eine Quellenangabe besteht und baue diese gegebenenfalls in deine Webseiten ein.

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